Generelle Informationen

Bitte beachten Sie, dass wir keine gewerblichen Züchter sind und ein rein privates Hobby betreiben. Umso mehr haben wir die Möglichkeit, uns auf jedes einzelne Tier zu konzentrieren.

 

Nachzuchten werden nur abgebeben, wenn sie absolut futterfest und stabil sind. Für allfällige nicht erkennbare Krankheiten oder Fehlbildungen, welche sich erst später manifestieren, übernehmen wir keine Verantwortung und schliessen jegliche Haftbarkeit aus.

Aufgrund der aktuell immer noch nicht 100% möglichen Ausschlussmöglichkeit von Boid Inclusion Body Disease (BIBD), schliessen wir explizit jegliche Haftbarkeit im Zusammenhang mit dieser Krankheit aus.

 

Geschlechtsbestimmungen werden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Eine Sicherheit bzw. Anspruch auf eine 100% korrekte Geschlechtsbestimmung wird jedoch nicht gewährleistet. Sämtliche Tiere werden sondiert. Ein sogenanntes "Poppen" lehnen wir aus verletzungstechnischen Gründen ab.

 

Ausnahmslos alle unsere Tiere verfügen über eine lupenreine Dokumentation. Über viele Jahre haben wir verglichen mit anderen Haltern nur einen Bruchteil an Tieren erworben. Sie fragen sich warum? Weil nur eine Handvoll der Angebote unseren Ansprüchen genügten. Leider neigen die meisten Halter dazu, anhand der Optik eines Tieres auf dessen Abstammung zu schliessen.

 

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- Eine Riesenschlange ohne aussagekräftigen Herkunftsnachweis ist für einen versierten Halter wertlos -

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Aussagekräftig heisst, dass im Zweifelsfall bis zurück zum damaligen

Wildfang - Import nachvollziehbar sein muss, woher das Tier stammt. 


Qualität durch hohe Standards

 

Bei Triasreptiles.com werden nicht zu vergleichende Qualitätsansprüche an die Herkunft, Haltung und Gesundheit der Tiere gestellt. Aus diesem Grund kommen nur die besten Materialien und Futterquellen in Frage. Seien Sie versichert, dass Sie keinen besseren Background für allfällige Nachzuchten finden werden. Jedes Exemplar wird von uns peinlichst genau untersucht, wobei dem geschulten Auge nichts verborgen bleibt. Unsere erhältlichen Nachzuchten sind stets in bestem Ernährungs-/ und Gesundheitszustand. Regurgitationssyndrom und andere "Klassiker" können Sie beim Erwerb unserer Tiere getrost vergessen.

 

Unser Bestand ist zu 100% frei von Milben.

 

Aufgrund der Tatsache, dass Boa c. constrictor extrem häufig (wir rechnen mit über 50%) von "BIBD" (Boid Inclusion Body Disease) betroffen sind, wurden Blutproben und Kloaken-/Rachenabstriche sämtlicher Boa c. constrictor von Triasreptiles.com am Institut für Veterinärpathologie in Zürich (CH) durch Dr. rer. nat. Udo Hetzel untersucht. Es ist uns keine andere Institution bekannt, welche ein derart hohes Fachwissen sowie eine dermassen umfangreiche Datenbank betreffend die "BIBD"-Thematik besitzt. Dabei sind dem Institut über 20 Reptarenavirenstämme bekannt, welche für den Ausbruch der berüchtigten BIBD verantwortlich sind.

 

BIBD ist extrem häufig! Lassen Sie sich nicht in die Irre führen durch Leute, welche das Gegenteil behaupten. Wieviele echte Surinamboas (oder ganz allgemein reinrassige Boas), welche schon 20 Jahre alt sind, kennen Sie? Wir können Ihnen nicht einmal eine nennen. Das Problem ist, dass BIBD vom Muttertier auf die Jungtiere übertragen wird. Eine Übertragung von Terrarium zu Terrarium ist viel weniger wahrscheinlich. Man steckt also seine Tiere meist nicht mit BIBD an, man erwirbt es vielmehr von Anfang an mit dem einzelnen Tier und es wird in der Folge bei einem Wurf an die Nachkommen weitergegeben. Da die Sterberate von BIBD-Tieren deren Reproduktionsrate "hinterherhinkt", gibt es immer mehr mit Arenaviren belastete Tiere. Die Hybridisierung und Unterart-/ Lokalitätenverpaarung machen das Ganze noch schlimmer (es besteht sogar die Diskussion, BIBD sei erst dadurch entstanden). Während eine Art in ihrem natürlichen Habitat mit einzelnen Viren gut zurechtkommt, könnten durch diese unsäglichen Verpaarungen (mit minderwertigem Resultat) neue Viren entstehen, welche Krankheiten auslösen, die schlussendlich lethal verlaufen. Wir raten Ihnen dringendst davon ab, überhaupt irgendwelche Reptilien bei Züchtern/Haltern zu erwerben, welche Hybride und sogenannte Designermorphen halten.

 

Nach den erfolgten Blutausstrichen und PCR-Tests sind die bei Triasreptiles.com gehaltenen Boa c. constrictor nach heutigem Wissensstand und den bekannten Untersuchungsmöglichkeiten am lebenden Tier NICHT mit Reptarenaviridae infiziert (Stand April 2018).

 

Für Sie als Interessent heisst dies, dass Sie nirgends eine bessere Ausgangslage für gesunde Nachzuchten finden werden. Bedeutet dies, dass unsere Boas mit Sicherheit frei von "BIBD" sind? Die Antwort lautet Nein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht infiziert sind, ist frappant höher, als bei anderen nicht so umfangreich unersuchten Exemplaren. Unsere Boa c. constrictor sind mit Sicherheit das Beste, was Sie ausserhalb von Surinam erhalten können.

 

Was die Pythons anbelangt, vor allem den Morelia-Komplex, herrscht im Moment grosse Aufregung um das sogenannte Nidovirus. Dieses Virus wird mit plötzlich auftretenden Lungenentzündungen in Verbindung gebracht und soll schon ganze Bestände ausgelöscht haben. Obwohl dieses Virus der Wissenschaft bekannt ist, weiss man nur sehr wenig über dessen pathologische Eigenschaften. So ist weder bekannt, ob ein "infiziertes" Tier immer eine respiratorische Erkrankung erleiden wird, noch ob diese dann auch unbedingt lethal verlaufen wird (ganz im Gegensatz zu BIBD!). Des Weiteren ist die Nachweisbarkeit des Nidovirus am lebenden Tier nicht mit abschliessender Sicherheit gewährleistet. Es gilt das altbekannte Motto "Erst ein positives Testresultat bringt einem Gewissheit". Da das Virus auch über die Luft übertragbar ist, herrscht nun die übliche Panik in der Halter-Szene. Dieselbe Panik gab es schon betreffend BIBD, wurde dann zum Selbstschutz von den "grossen Namen" in der Szene massiv heruntergespielt und interessiert heute anscheinend niemanden mehr, obwohl die Problematik nichts von ihrer Brisanz eingebüsst hat. Dasselbe wird auch beim Nidovirus der Fall sein. Gemäss unseren Informationen sind so viele Bestände/Tiere betroffen, dass man die Morelia-Bestände eigentlich alle aufgeben müsste. Es wäre das Ende der Morelia-Haltung. Wir stehen auch betreffend der Thematik "Nidovirus" mit dem Institut für Veterinärpathologie in Zürich (CH) / Dr. Eva Dervas in Kontakt und haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, aufgrund der oben genannten Nachweisproblematik sowie der unklaren Pathologie auf die Durchführung von Nidovirus-Tests zu verzichten. Die Praxis, positiv getestete Tiere zu euthanasieren, halten wir für arg übertrieben. Zudem ist uns bis dato noch kein einziger Morelia viridis (teils über 12 Jahre alt) verstorben.


Preise

 

Leider scheint es momentan Mode zu sein, möglichst wenig für Nachzuchten zu verlangen. Falls Sie möglichst günstige Nachzuchten suchen, sind Sie bei uns an der falschen Adresse. 

 

Wir richten die Preise nach der Qualität der einzelnen Abgabetiere. Und Qualität hat ihren Preis. Dafür erhalten Sie keine Massenware, sondern schlicht perfekte Tiere. In der heutigen Terraristikszene ist dies ein äusserst rares Gut geworden.

 

Wir tauschen keine Tiere noch nehmen wir an irgendwelchen Zuchtprojekten teil. Tiere, welche unsere Räumlichkeiten verlassen, kehren nie wieder zu uns zurück.

 

 

Allgemeine Information zu unseren Boa c. constrictor-Preisen:

 

Es fällt uns immer wieder auf, wie der überwiegende Grossteil der an unseren Tieren interessierten Personen meint, dass der Preisstandard für eine Boa constrictor € 500 entspricht. Dies ist sicherlich dem unglücklichen Zustand geschuldet, dass es die Grosszüchter vor 20 Jahren einfach ordentlich versaut haben. Da wurde dermassen dreckig gewirtschaftet, dass die heutigen Hobbyhalter dermassen verunsichert sind, dass sie gar nicht mehr durchblicken und die € 500 einfach als üblicher Preis gelten. Hinzukommt, dass wenn der Preis noch das einzige Argument bleibt, damit man sein Zeugs weg bekommt, sowieso etwas zuvor schon ganz falsch gelaufen ist.

Wenn Sie nun denken, dass es uns ordentlich ins Hirn geregnet hat, wenn wir für eine Surinamboa gegen € 1000 verlangen, bedenken Sie Folgendes:

 

1.

Kein anderer Züchter bietet Ihnen solch umfangreich auf Arenaviren getestete Tiere an.

 

2.

Wir sind zu 100% von der Qualität unserer Tiere überzeugt. Sie werden nichts Vergleichbares finden.

 

3.

Wenn Sie denken, dass wir mit Surinamboas viel Geld verdienen wollen, sind Sie auf dem Holzweg. Geld macht man mit Tieren für €   10'000 das Stück. Haben wir auch schon verkauft...
Ansonsten könnten wir nämlich einfach jede 0815 "Surinam" aufkaufen, züchten wie die Irren, und mit der schieren Menge die Knete reinholen. Tun wir aber nicht, weil es die Kapitulation vor dem Hobby schlechthin wäre.

 

4.
Wir sind nicht von gestern. Wir haben durchaus gute Kontakte in die USA und wissen sehr genau, was hier und da abgeht. All diese grossen Namen mit ihren berühmten Linien. Dass wir trotzdem von unseren Tieren mehr überzeugt sind, sollte Ihnen zu denken geben.

 

5.
Wir hätten gerne noch mehr Boas erworben. Peruboas bspw. hätten wir sicher 10 Stück, aber es gibt keine mehr, die unseren Ansprüchen genügen. Und dabei sind diese nicht mal besonders hoch. Aber es findet sich nichts! Und selber aus Peru zu importieren wäre möglich, wir haben auch dorthin Kontakte. Nur sind von 20 gelieferten Tieren höchtens 3 wirklich ansehnlich, womit wir den Rest verkaufen müssten. Dabei sind wir keine Händler und der Grossteil würde bei den neuen Besitzern keine 3 Jahre alt. Also auch keine Option. Eine "FZ" aus Peru kostet übrigens $ 150. Bis sie dann hier ist, sinds eben € 500. Wenn Sie sowas einer absoluten High End NZ, welche über 1Kg schwer ist bevorzugen, werden wir Sie nicht aufhalten. Schliesslich kriegen Sie für die € 500 auch noch einige exotische Parasiten mitgeliefert. Von dem her ist das Angebot schon sehr verlockend.

 

6.
Subadulte und adulte Tiere bis zu einem gewissen Alter sind immer teurer. Da sind doppelte Preise völlig gerechtfertig. Seien Sie nicht naiv, wenn Sie eine 250cm Surinamboa in den besten Jahren für € 450 angeboten bekommen. Das Tier wird dem Verkäufer ja aus einem gewissen Grund nicht mehr wert sein.

 

7.
Unsere Tiere sind uns heilig. Wir wollen verhindern, dass sie wie Nomaden herumgereicht werden. Und da kann auch der Preis schon ein erster Filter sein. Wenn es an € 500 scheitert, mangelt es demjenigen sowieso an finanzieller Stabilität. Wenn da mal unvorhergesehene Kosten auftauchen, muss das Tier als erstes weg. Dem möchten wir möglichst vorbeugen.

Wir sind uns bewusst, dass unsere Preise für viele Interessenten eben sehr viel Geld ist. Aber Surinamboa ist nicht gleich Surinamboa, wer das nicht begreift, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.

 

 

Kunden, welche ein Päärchen auswählen, werden bevorzugt.

 

Wir möchten Sie zusätzlich darauf hinweisen, dass wir allfällige öffentliche Kritik bezüglich unserer Preispolitik insofern beantworten, als dass wir mit der betreffenden Person niemals Geschäfte abwickeln werden.

 

KEIN TAUSCH / NO TRADES


Halteranforderungen

 

Wie Sie sicher bemerkt haben, sind auf unserer Website keine Angaben zur Haltung vermerkt. Wir haben bewusst darauf verzichtet, weil wir von unseren Interessenten erwarten, dass Sie sich vorgängig eingehend mit der Materie befasst haben und/oder schon langjährige Erfahrung mit der Haltung von Reptilien besitzen. 

 

Anfänger mit der nötigen Seriosität sind bei uns willkommen.

 

Wir sind bemüht, dass unsere Nachzuchten nicht in Bestände von Haltern integriert werden, welche entgegen unserer Strategie arbeiten. Wir führen eine Blacklist mit Personen, welche wir als absolut untauglich erachten.

 

Des Weiteren behalten wir uns das Recht vor, von einem Verkauf zurückzutreten, sollte uns der betreffende Halter nicht restlos überzeugt haben.


Versand / Shipping

 

Tiere können bei uns in der Schweiz entweder abgeholt ODER per Luftfracht bzw. auf dem Landweg (falls verfügbar, s. unten) werden. Um Tiere definitiv zu reservieren, ist innerhalb von 7 Tagen eine Anzahlung von 25% des Kaufpreises zu entrichten. 

 

Für die nötigen Einfuhrpapiere ist grundsätzlich der Käufer verantwortlich. Wir kümmern uns um die Ausfuhrpapiere. Sie benötigen eine CITES Einfuhrbewilligung, um die Tiere über die Grenze zu transportieren oder sie an einem Flughafen abzuholen. Bitte kontaktieren Sie die zuständige Behörde an Ihrem Wohnsitz. Wir benötigen nur ca. 7 Tage für eine CITES Ausfuhrbewilligung!

 

Luftfracht: 

Internationale Lieferungen per Luftfracht auf Anfrage (Mindestbestellwert: € 5'000 / US$ 5'000). Die Versandkosten betragen je nach Zielort ca. € 1'000 - 1'500.

 

Landweg:

Ein Versand auf dem Landweg, einschliesslich die CITES-Zollabfertigung (!), können wir nach Deutschland (DE), Österreich (AT) sowie in die Benelux-Staaten (BE, NL, LU) zu einem Pauschalpreis von € 180.- anbieten.

 

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir keine Reptilienbörsen besuchen.

 

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Animals have to be picked up here in Switzerland OR will be shipped to you by airfreight or road transport (if applicable, see below). A deposit of 25% is needed within 7 days for a definite reservation. 

 

The buyer is basically responsible for all import-paperwork on his side. You need a CITES Import Permit to pick them up at your border/airport. Please consult your local or national wildlife authorities. We only need about 7 days to get the CITES Export Permit!

 

Air cargo: 

International shipping by airfreight on request (minimum order: € 5'000 / US$ 5'000). Shipping costs are usually around € 1'000 - 1'500.

 

Road transport:

Shipments by road including CITES customs clearance can be offered for a flat price of € 180 to Germany (DE), Austria (AT) and the Benelux countries (BE, NL, LU)

 

Please understand that we never - without exceptions - go to reptile shows.